Sport
TSV Hohenwart
Die Sportanlage des 1921 gegründeten TSV Hohenwart liegt leicht zu finden etwas außerhalb des Ortskerns in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grund- und Mittelschule Hohenwart im schönen Paartal. Rund um das Vereinsheim sind die Fußballplätze, die Tennisanlage, ein Beach-Volleyballfeld sowie die Stockbahnen gebaut. In der benachbarten Turnhalle der Grund- und Mittelschule Hohenwart finden die Gymnastikangebote, das Wintertraining der Fußball- und Volleyballabteilung sowie der Tennisanfänger statt.
Wandern
Radfahren
Erholung
In den 1980er Jahren entstanden ein neues Ordenshaus sowie das Bildungs- und Besinnungshaus „Oase“. Heute ist Steinerskirchen ein Ort der Besinnung und der Begegnung. Menschen jeden Alters kommen zu Zeiten der Ruhe und Erholung, der Weiterbildung und der Glaubensvertiefung.
https://www.oase-steinerskirchen.de
Naturschutzgebiet am Windsberg
Lage und Größe
Das Naturschutzgebiet liegt in der Gemeinde Hohenwart zwischen Freinhausen und Starkertshofen. Der an der Paar gelegene Prallhang sowie die westlich gelegenen Magerrasenflächen prägen das Naturschutzgebiet.
Schutzzweck
Zweck ist, die seltenen Trocken- und Sandmagerrasen mit teils landesweiter Bedeutung zu erhalten.
Besonderes Ziel ist, die Vielfalt an Pflanzen und Tieren in diesen speziellen Lebensräumen zu erhalten und ihre Entwicklung zu fördern.
Durch Verordnung vom 04.03.1985 wurde das Naturschutzgebiet „Windsberg“ mit einer Größe von 5,2 ha ausgewiesen. Mit Rechtsverordnung vom 09.10.2002 erfolgte eine Erweiterung auf 8,2 ha.
Entstehungsgeschichte
Das Gebiet wurde im Rahmen der Flurbereinigung Freinhausen als NSG ausgewiesen.
Seltene Pflanzen und Tiere
Viele schützenswerte Pflanzengesellschaften sind am Windsberg anzutreffen. Offene Sandmagerrasen, Übergänge zu bodensauren Magerrasen, Kalkmagerrasen, Quellmoor, Übergang zu Besenginsterheide. Die größte Bedeutung haben flächenmäßig die Magerrasen. Folgende Pflanzen und Tierarten sind besonders hervorzuheben: Kreuzenzian, Knabenkraut, Karthäusernelke, Pechnelke, Kreuzblume, Echtes Labkraut, Klappertopf, Wiesensalbei, Sichelmöhre, Schachbrett, Schwalbenschwanz, Neuntöter, Dorngrasmücke, Feldgrille, Dungkäfer, Malven-Langhornbiene und andere Wildbienen.
Erhaltungsmaßnahmen
Durch regelmäßige Mahd und Mähgutentfernung wird die Verbuschung verhindert. Mit Entbuschungsaktionen sollen die bereits bestockten Bestände wieder zum Magerrasen zurückgeführt werden.
Paartaler Sanddünnen
Die malerische Kulturlandschaft der Paartaler Sanddünen beherbergt einen besonderen Schatz der natürlichen Vielfalt, denn hier finden sich artenreiche Mager- und Trockenrasen welche als bayernweit bedeutsam eingestuft werden. Mit ihrer Vielzahl an Wildblumen und -kräutern gehören sie zu den artenreichsten Lebensräumen Deutschlands und sind die Heimat vieler vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Durch einen Rückgang der extensiven traditionellen Nutzung dieser besonderen Lebensräume sind sie zunehmend durch Verbuschung, Verbrachung und Isolation gefährdet.
2015 wurde das BayernNetzNatur-Projekt „Paartaler Sanddünen“ durch den Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm und die Regierung von Oberbayern ins Leben gerufen, um die Magerrasen und Trockenlebensräume in ihrer ganzen Artenvielfalt zu schützen. Ziel des Paartaler Sanddünen-Projekts ist sowohl die Pflege und Wiederherstellung der artenreichen Mager- und Trockenstandorte als auch ihre Vernetzung mit strukturreichen Hecken- und Waldrändern sowie blütenreichen Ackerrandstreifen zu einem Biotopverbund.
Das BayernNetzNatur-Projekt ist ein Beitrag zur Umsetzung der Bayerischen Biodiversitätsstrategie, welche 2008 beschlossen wurde, um die Vielfalt an Kulturlandschaften, Pflanzen- und Tierarten u. a. durch den Schutz von Lebensräumen und die Verbesserung des Biotopverbunds in Bayern zu erhalten.
Lassen sie sich überraschen, welche Schätze in ihrem „dahoam“ verborgen liegen.

